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Presse
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Presse bis Mai 2004
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| 30. 08. 1999
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Mannheimer Morgen
Das Aufeld soll ohne Behördenschutz Grünzone bleiben
Gemeinderats-Ausschuss streitet über Gebiets-Ausweisung in Neckarau / SPD zieht Antrag zurück / Grüne unterliegen
Von unserem Redaktionsmitglied Thorsten Langscheid
Das Aufeld soll erhalten bleiben, aber es soll kein förmliches Landschaftsschutzgebiet werden. Mit dieser Entscheidung beendete der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) des Gemeinderats gestern die politische Sommerpause im Stadthaus N 1.
Die CDU-Mehrheit im Ratsausschuss lehnte die entsprechenden Forderungen der Grünen ab, die SPD zog ihren allgemeiner formulierten Antrag vor der Abstimmung mit der Begründung zurück, die Positionen von Christ- und Sozialdemokraten seien in Sachen Aufeld "so weit auseinander nicht", wie es Stadtrat Paul Hennze (SPD) formulierte.
In der Tat hatte CDU-Fraktionschef Dr. Sven-Joachim Otto zuvor bekräftigt, das Aufeld solle in seiner heutigen Nutzung bestehen bleiben, eine Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet (LSG) sei deshalb überflüssig: "Ich sehe im Moment überhaupt keinen Handlungsbedarf", sagte Otto. Nach seiner Auffassung hätten zahlreiche Neckarauer Bürger auch gar kein Interesse daran, dass der Landschaftsschutz am Ortsrand zum Großkraftwerk hin kommt. Zunächst müssten außerdem die Verkehrsprobleme des Stadtteils gelöst werden, und einer möglichen Umfahrung Neckaraus durch das Aufeld dürfe nicht mit einer Schutzgebiets-Ausweisung ein Riegel vorgeschoben werden. Gegen diese Straße hatte eine Bürgerinitiative mehr als 4000 Unterschriften gesammelt.
Gegenüber dem "MM" erklärten Arnold Cullmann vom Bund für Umwelt und Naturschutz (Bund) sowie Bernd Landmann vom Verein Lokale Agenda 21 aus ihrer Sicht die Notwendigkeit des Landschaftsschutzes: "Gefährdete Vogelarten wie Wendehals und Gartenrohrschwanz brüten hier draußen", so Bund-Sprecher Cullmann. Der Obstbaum-Bestand sei unverzichtbar für die Tierwelt in der Stadt. Bernd Landmann unterstrich die Naherholungsfunktion des Gebiets, in dem Gartengrundstücke, Spielplätze und Pferdekoppeln das Landschaftsbild prägen. "Eine Straße durch das Aufeld", so Landmann, "sehen wir nicht als Lösung der Verkehrsprobleme an."
Ganz ohne Wahlkampf-Sticheleien ging die Ratssitzung gestern übrigens nicht zu Ende. Als Grünen-Stadtrat Wolfgang Raufelder das von der CDU favorisierte Wasserspiel-Projekt auf dem Willy-Brandt-Platz ablehnte, weil er das dafür nötige Geld lieber für die Sanierung der Schulen ausgeben wollte, platzte seinem CDU-Kollegen Konrad Schlichter der Kragen: "Das ist eine destruktive Haltung", warf er Raufelder vor. Die Grünen würden am 22. September dafür die Quittung erhalten. Schließlich ginge es am Bahnhofsvorplatz darum, die Stadt für auswärtige Besucher attraktiver zu machen.
Weit weg - nah dran
Von Thorsten LangscheidSind die Parteien im Gemeinderat in Sachen Aufeld weit auseinander oder nah beieinander? Schwer zu sagen, da es in Neckarau um wesentlich mehr als "nur" ein Landschaftsschutzgebiet geht. Eine Reihe von privaten Grundbesitzern wäre von einer förmlichen Ausweisung - so der Behördenjargon - betroffen. Inwieweit diese Bürger sich finanziell attraktivere Verwertungsmöglichkeiten für ihren Grund und Boden erhoffen, also darauf spekulieren, dass im Aufeld eines Tages doch gebaut wird, ist unklar. Ob eine Straße durch das Areal, wie sie seit einiger Zeit wieder diskutiert wird, nötig ist oder nicht, ist ebenfalls noch nicht heraus. Entsprechende Gutachten sind in Arbeit.
Wie auch immer der Aufeld-Streit ausgeht: Rechts- und Planungssicherheit sollte der Gemeinderat bald herstellen, immerhin steht ein künftiges Landschaftsschutzgebiet Aufeld im - von den Stadträten bereits 1993 verabschiedeten - Freiraumsicherungskonzept des Rathauses. Das Konzept wurde damals als eine Art "negativer Bebauungsplan" angelegt und soll den Bürgern aufzeigen, wo im Stadtgebiet künftig noch gebaut werden kann und wo aus Gründen des Natur- und Umweltschutzes grüne Oasen bestehen bleiben müssen.
| 11.9.2002
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Grillverbot
(ta) Die anhaltende Hitze sorgt für zunehmende Brandgefahr und ist Anlass für erhöhte Vorsorge- und Schutzmaßnahmen von Stadt und Polizei. Deshalb hat der Fachbereich Sport und Freizeit ein Grillverbot im Bereich des Strandbades erlassen, das ab sofort und bis auf weiteres gültig ist. Entsprechende Schilder sind aufgestellt worden. Städtische Strandbadaufsicht und Polizei überwachen das Grillverbot.
Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung weist darauf hin, dass laut allgemeiner Polizeiverordnung in allen öffentlichen Grün- und Freizeitanlagen und auf Wiesen und Feldern das Entzünden oder Unterhalten eines offenen Feuers untersagt ist, soweit nicht eine ausdrücklich dafür vorgesehene Feuerstelle verwendet wird. Die Stadtverwaltung appelliert darüber hinaus an die Bürgerinnen und Bürger, auf das Grillen in allen Außenbereichen bis auf weiteres zu verzichten. Die Gefahr eines Funkenflugs ist sehr groß. Ein Funke kann derzeit verheerende Wirkung haben und zu einem Brand führen, der sich schnell ausbreiten kann.
Der Kommunale Ordnungsdienst überwacht in Abstimmung mit der Feuerwehr und der Polizei gezielt die bestehenden Schutzvorschriften. Er kontrolliert zudem ab sofort insbesondere den Bereich der Rheinpromenade, um das Grillen wegen der bestehenden Brandgefahr zu unterbinden. Auch an den anderen „einschlägigen Grillplätzen“ wie z.B. am Vogelstangsee oder am Rheinauer See werden Kontrollgänge durchgeführt.
Die Stadt Mannheim bittet die Bevölkerung um Verständnis und Unterstützung für diese Maßnahmen. Sie dienen der Sicherheit und dem Schutz.
08.08.2003 Stadt Mannheim, Pressedienst
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An Herrn
Oberbürgermeister
Gerhard Widder
Rathaus E5
68030 Mannheim |
Neckarauer Bezirksbeirat der GRÜNEN
Dieter Netter
Gießenstraße 16
68199 Mannheim
Tel: (0621) 85 74 58
Telefax: (01212) 512009524
Email: dieter.netter@t-online.de
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Mannheim, 26. Januar 2004
Anfrage
Sachstand Strandbadgaststätte
Der Bezirksbeirat bittet die Stadtverwaltung um einen umfassenden Bericht zum Sachstand der Strandbadgaststätte. Dabei sollen insbesondere auch die folgenden Fragen beantwortet werden:
- Gibt es in der Strandbadsaison 2004 neben der Gaststätte am Campingplatz einen Betrieb der Strandbadgaststätte?
- Wenn ja, wer betreibt die Gaststätte, liegt ein Konzept für den Betrieb vor und wie sieht es aus?
- Was hat die Verwaltung unternommen, um einen Betrieb der Strandbadgaststätte zu gewährleisten?
- Wurde der früheren Pächterin ein Angebot unterbreitet, den Betrieb der Gaststätte weiter zu führen und wenn ja wann und mit welchen Bedingungen?
- Was waren ggf. die Gründe der früheren Pächterin kein Angebot für den weiteren Betrieb zu machen?
- Hat die frühere Pächterin einen Teil der Sanierungsarbeiten am Gebäude laut Vertrag selbst übernommen und in welchem Umfang ist sie diesen Verpflichtungen nachgekommen, nicht nachgekommen oder nur teilweise nachgekommen?
- Wer übernimmt jetzt die Sanierungsmaßnahmen und Kosten?
- Was wird in diesem Jahr und ggf. in den nächsten Jahren unternommen, um das Gebäude zu erhalten? Ist überhaupt vorgesehen das Gebäude zu erhalten und wenn nicht warum nicht?
- Inwieweit ist die Stadt Mannheim durch die Stiftung verpflichtet, das Gebäude zu erhalten?
- Wurde aus den Pachtzahlungen Mittel zur Erhaltungssanierung zurückgelegt bzw. wurden die nötigen Mittel zur Sanierung im Haushalt entsprechend berücksichtigt. Wenn nein warum nicht, oder war die Strandbadgaststätte unter Wert verpachtet?
- Ist ggf. ein „Notbetrieb“ für die Saison geplant (z.B. im unteren Teil durch den Betrieb eines oder mehrerer Kioske) und was wurde bisher unternommen, um einen solchen hin zu bekommen.
- Welche Anfragen und Anträge des Gemeinderates zum Strandbad liegen vor und was hat die Verwaltung unternommen, um die beschlossenen Anträge umzusetzen?
- Wie ist die Planung für das weitere Vorgehen, um die Strandbadgaststätte zu erhalten und zu betreiben?
Die Verwaltung möge die Fragen auf der nächsten öffentlichen Sitzung des Bezirksbeirates beantworten. Die Teile, die aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich behandelt werden können, bittet der Bezirksbeirat schriftlich zu beantworten.
Begründung:
Das Strandbad und die Strandbadgaststätte haben bei den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil eine enorme Bedeutung. Das Strandbad ist Neckarau und ohne Strandbad und Strandbadgaststätte ist der Stadtteil für die NeckarauerInnen unvollständig. Deswegen ist es von höchstem Interesse, wie es am Strandbad aussieht, wie es dazu gekommen ist und wie es weiter geht.
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Anm. Dieter Netter: Die Anfrage zum Strandbad war mit Mehrheit angenommen worden. In
der öffentlichen Sitzung weigerte sich die Verwaltung die Fragen
zu beantworten.
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An Herrn
Oberbürgermeister
Gerhard Widder
Rathaus E5
68030 Mannheim |
Neckarauer Bezirksbeirat der GRÜNEN
Dieter Netter
Gießenstraße 16
68199 Mannheim
Tel: (0621) 85 74 58
Telefax: (01212) 512009524
Email: dieter.netter@t-online.de
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Mannheim, 24. März 2004
Antrag
zusätzliche öffentliche Sitzung mit Sachstand Strandbadgaststätte und Strandbad
Der Bezirksbeirat bittet um eine zusätzliche öffentlich Bezirksbeiratssitzung bis spätestens Mitte Mai 2004, bei der der Bezirksbeirat und die Bürger umfassend zum Sachstand Strandbadgaststätte und Strandbad informiert werden. Dabei sollen insbesondere die Fragen der BBR-Anfrage 48/2004 beantwortet werden aber auch insgesamt die Situation am Strandbad in der diesjährigen Saison beleuchtet werden. Auch der Sachstand zum Anschluss an die Kanalisation interessiert. :
Begründung:
Das Strandbad und die Strandbadgaststätte haben bei den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil eine enorme Bedeutung. Das Strandbad ist Neckarau und ohne Strandbad und Strandbadgaststätte ist der Stadtteil für die NeckarauerInnen unvollständig. Deswegen ist es von höchstem Interesse, wie es am Strandbad aussieht, wie es dazu gekommen ist und wie es weiter geht.
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Anm. Dieter Netter: Den Antrag auf eine Bürgerversammlung zum Strandbad stellte ich in
der öffentlichen BBR-Sitzung im März. Der Antrag wurde von der CDU
abgelehnt.
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An Herrn
Oberbürgermeister
Gerhard Widder
Rathaus E5
68030 Mannheim |
Neckarauer Bezirksbeirat der GRÜNEN
Dieter Netter
Gießenstraße 16
68199 Mannheim
Tel: (0621) 85 74 58
Telefax: (01212) 512009524
Email: dieter.netter@t-online.de
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Mannheim, 24. März 2004
Antrag
zusätzliche öffentliche Sitzung mit Sachstand Strandbadgaststätte und Strandbad
Der Bezirksbeirat bittet um eine zusätzliche öffentlich Bezirksbeiratssitzung bis spätestens Mitte Mai 2004, bei der der Bezirksbeirat und die Bürger umfassend zum Sachstand Strandbadgaststätte und Strandbad informiert werden. Dabei sollen insbesondere die Fragen der BBR-Anfrage 48/2004 beantwortet werden aber auch insgesamt die Situation am Strandbad in der diesjährigen Saison beleuchtet werden. Auch der Sachstand zum Anschluss an die Kanalisation interessiert. :
Begründung:
Das Strandbad und die Strandbadgaststätte haben bei den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil eine enorme Bedeutung. Das Strandbad ist Neckarau und ohne Strandbad und Strandbadgaststätte ist der Stadtteil für die NeckarauerInnen unvollständig. Deswegen ist es von höchstem Interesse, wie es am Strandbad aussieht, wie es dazu gekommen ist und wie es weiter geht.
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Anm. Dieter Netter: Den Antrag auf eine Bürgerversammlung zum Strandbad stellte ich in
der öffentlichen BBR-Sitzung im März. Der Antrag wurde von der CDU
abgelehnt.
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Strandbadbus fährt wieder
Von Mai bis Oktober sind Busse der Linie J eingesetzt
Die MVV Verkehr setzt seit dem 1. Mai wieder die Buslinie J von und zum Strandbad ein. Voraussichtlich ist diese bis 5. Oktober im Angebot. Nur bei länger anhaltender schlechter Witterung entfallen die Fahrten. Ab Haltestelle Rheingoldhalle besteht der Anschluss zum Stadtbahnnetz mit der Linie 7.
Wochentags fahren die Busse stündlich zwischen 9.47 Uhr und 13.47 ab Rheingoldhalle, nachmittags alle zehn Minuten ab14.03 bis 18.33 Uhr. Die letzten Abendbusse starten um 19.07 Uhr, 19.37 Uhr und 20.07 Uhr. Samstags besteht ein 20-Minuten-Takt zwischen 9.37 Uhr und 15.37 Uhr, zwischen 15.48 und 18.48 Uhr alle 15 Minuten.
Sonn- und Feiertags gelten die Fahrzeiten von 9.57 Uhr bis 12.27 Uhr alle 30 Minuten, dann zwischen 12.48 Uhr und 18.48 im Viertelstundenrhythmus. An den Wochenenden fahren die letzten Abendbusse um 19.37 Uhr und 20.07 Uhr. Bei Abfahrt zu den Minuten .00 und .30 ab Paradeplatz besteht direkter Anschluss.
Für die Rückfahrten ab Strandbad sind die genauen Fahrpläne ausgehängt. Nachtschwärmer sollten wissen, dass die letzte Rückfahrt in Richtung Neckarau täglich um 20.10 Uhr erfolgt.
pm/helo
| 28.5.2004
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