|
| |
Presse Aug. / Sept. / Okt. /Nov. / Dez. 2005
|
|
|
|
| |
Mannheimer Morgen
Bürger nehmen Natur in der Stadt in Schutz
NECKARAU/LINDENHOF:
Massives Engagement für Aufeld, Strandbad und Rheinpromenade
Wenn es um das Erhalten der Natur geht, engagieren sich die Mannheimer gern. Das zeigte sich in den zurück liegenden zwölf Monaten besonders in Neckarau und auf dem Lindenhof. Die Aufmerksamkeit galt dem Aufeld, dem Strandbad und der Rheinpromenade.
Die frohe Botschaft kam vor gut einem Monat aus dem Gemeinderat. Der Ausschuss für Umwelt und Technik beauftragte die Stadtverwaltung, ein Verfahren einzuleiten, an dessen Ende das Aufeld zum förmlichen Landschaftschutzgebiet erklärt werden kann. Begrüßt wurde die Entscheidung vor allem von den Umweltverbänden, die sich für den Grünzug bereits stark gemacht hatten, als eine Straße zum neu gebauten Niederfeld im Gespräch war. Davon sah die Stadt zwar ab, doch die Befürchtung, das Aufeld könnte bebaut werden, blieb nach wie vor.
Zu heftigen Auseinandersetzungen führten Planungen am Strandbad. Nachdem die Stadt der Pächterin der dortigen Gaststätte gekündigt hatte, einigte sie sich mit der Eichbaum-Brauerei auf ein neues Konzept. Dagegen liefen Mitglieder der Lokalen Agenda 21 Mannheim-Neckarau und ein eigens gebildeter Strandbad-Verein Sturm. Sie befürchteten eine abgehobene Event-Gastronomie. Schließlich lenkten Stadt und Brauerei ein. Die Stadt muss nun ein neues Konzept erarbeiten, das auf eine positive Resonanz der Neckarauer stößt. Denn die Brauerei erklärte, nichts gegen den Willen der Bürger zu unternehmen.
Auf dem Lindenhof beschwerten sich einige Bewohner massiv gegen das wilde Grillen an der Rheinpromenade, doch die Begeisterung der Stadtverwaltung, dort etwas zu unternehmen, hielt sich in engen Grenzen. Also schalteten die Bürger, denen vor allem der hinterlassene Unrat und der versengte Boden ein Dorn im Auge waren, den Bezirksbeirat ein. Nach einer heftigen Diskussion in einer öffentlichen Sitzung sprachen sich die Stadtteilpolitiker mehrheitlich dafür aus, dass das Grillen entlang der Rheinpromenade unterbunden wird und die Stadt dafür nach einem Ersatzareal Ausschau halten soll. jan
© Mannheimer Morgen - 30.12.2005
| 30.12.05
|
|
|
| |
Neckarau-Almenhof-Nachrichten
Lokale Agenda 21 MA-Neckarau feiert fünf jähriges Bestehen
Der Verein Lokale Agenda 21 MA-Neckarau feierte Ende Oktober seinen fünften Geburtstag. Und beschenkt wurde er auch gleich: Mitte November beschloss der Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderates mehrheitlich, das Aufeld als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen.
Der Verwaltung habe man daher bereits für die Erstellung der Schutzgebietsverordnung die Mitarbeit angeboten, erklärte Anita Hirsch-Sanden, Sprecherin des AK Aufeld. Dieser hatte 2001 über 7.500 Unterschriften für den Erhalt des Aufelds gesammelt und der Verwaltung übergeben. Mit der Einleitung des UnterschutzsteIlungsverfahrens hat die lokale Agenda nun ein Ziel erreicht, das sie seit Jahren mit kontinuierlicher Arbeit verfolgt.
Auch die sonstige Bilanz der fünfjährigen Arbeit des Agendavereins kann sich sehen lassen: 2003 wurde vom AK „Agenda im Sport” zusammen mit Neckarauer Sportvereinen die Erneuerung des TrimmDich-Pfades im Waldpark angestoßen und mit Patenschaften begleitet. Ebenfalls im Jahr 2003 organisierte der AK „Mehr Rad” unter Leitung des zweiten Vorsitzenden Rudolf Höcker die erste Mannheimer Drais-Memoriale, an der mehrere hundert Schüler teilnahmen.
Seit zwei Jahren bietet der AK „Agenda 21 für Kinder und Jugendliche” in Zusammenarbeit mit dem Forstamt einen forstpädagogischen Rundgang durch den Waldpark für Kindergartengruppen an. Der jüngste Arbeitskreis „Eine Welt in Neckarau” koordiniert seit Anfang 2004 die Vernetzung von Neckarauer EineWelt-Aktiven und unterstützt mehrere Eine-Welt-Projekte. Daneben arbeitet die Lokale Agenda auch an Projekten, wie der Biotopvernetzung und hat einen Ausflugsführer für Schulen erstellt.
In Bereichen wie z. B. im Verkehrsforum Neckarau bei der Erstellung des Verkehrsentwicklungsplanes für Neckarau wird mit Partnern wie dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub oder dem Verkehrsclub Deutschland kooperiert. Auch wenn es um die Zukunft des Strandbades geht, hält man Kontakt zu befreundeten Initiativen.
„Pläne für 2006 haben wir schon reichlich, denn unsere Kinder haben einen Anspruch darauf, mindestens so gute Zukunftschancen zu haben wie wir”, sagt Bernd Landmann im Hinblick auf die Leitgedanken der globalen Agenda 21. Das erfordere nach seinem Verständnis vor allem den Willen zum Ausgleich, was zum Erfolg der vielfältigen Arbeit des mit mehreren Preisen geehrten Vereins beitrage.
Weitere Informationen unter: www.neckarau21.de
Bernd Landmann, Telefon 06 21/81 83 18, bernd.landmann@online.de
Daniel Bannasch, Telefon 06 21/85 57 93, daniel.bannasch@gmx. de
pm/red
| Weihnachten 2005
|
|
|
| |
Mannheimer Morgen
SPD drängt auf Strandbad-Lösung
Die SPD-Gemeinderatsfraktion will Druck machen. Zuletzt vor einem Jahr haben die Sozialdemokraten nach eigenen Angaben ein Konzept für das Strandbad eingefordert, das Auskunft gibt über einen zukünftigen Gaststättenbetrieb und das die Verantwortlichkeiten innerhalb des gesamten Strandbades, die Verkehrssituation, die Natur- und Umweltbelange sowie das Vermächtnis von Carl Reiß berücksichtigt. SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Frank Mentrup: "Nachdem die Verwaltung dieses Konzept immer noch nicht präsentiert hat, fordern wir sie auf, es noch in diesem Jahr zur Beschlussfassung vorzulegen."
"Wenn sich am Strandbad 2006 etwas bewegen soll, dann ist es allerhöchste Eisenbahn", ergänzt die Neckarauer Stadträtin Karin Steffan: "Unser Ziel ist es, wenn möglich, noch im nächsten Jahr, spätestens aber in 2007 wieder eine attraktive Strandbadgaststätte und ein vielfältig zu nutzendes und geordnetes Freizeitgelände zu haben." Das sei die Stadt den aktiven Bürgerinnen und Bürgern schuldig, deren alleiniges Verdienst es sei, dass das Gebäude nicht weiter verfalle oder zerstört werde.
Die Stadträtin verwies in dem Zusammenhang lobend auf die Arbeit der Neckarauer lokalen Agenda 21 und die Aktivitäten der Strandbadinitiative. "Deren Anregungen sollten in das Konzept ebenso Eingang finden wie die bereits früher eingebrachten Anträge an den Gemeinderat", meint auch Dr. Mentrup.
jan © Mannheimer Morgen
| 09.12.05
|
|
|
| |
LokalZeitung im Mannheimer Blick

(Red. SOS-Strandbad: Bild: Barbara Straube)
| 18.12.05
|
|
|
| |
Jetzt wissen wir, warum das Baden im Rhein schöner ist als das
Baden im Stolle*...
Folgenden Bericht haben wir im Spiegel-Online gefunden:
FLUSSWASSER-STUDIE
Deutsche koksen ungeahnte Mengen
Von Markus Becker
Erstmals haben Forscher das Wasser deutscher Flüsse in einer umfangreichen Studie auf Kokainspuren untersucht. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Deutschen weit mehr Kokain konsumieren als bisher vermutet - allein am Rhein jährlich im Wert von 1,6 Milliarden Euro.
Hamburg - Zwei Wochen lang haben Experten das Wasser großer Flüsse auf chemische Spuren von Kokainkonsum geprüft. Erste Analysen lassen vermuten, dass die bisher gültigen Statistiken den Koks-Verbrauch der Deutschen deutlich unterschätzen.
Anhand der Konzentrationen des Kokain-Abbauprodukts Benzoylecgonin können Forscher auf die konsumierte Menge der Droge schließen. Die Analysen des Nürnberger Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP), die SPIEGEL ONLINE exklusiv vorliegen, zeigen: Die Deutschen lieben das weiße Pulver offenbar mehr, als Suchtexperten geahnt haben.
Für besonders aufschlussreich halten die Nürnberger Forscher die Analyse des Rheinwassers. Knapp 11 Tonnen reines Kokain pro Jahr verbrauchen demnach allein die rund 38,5 Millionen Menschen, deren Abwässer der Rhein bei Düsseldorf enthält. Tag für Tag schwappen dort die Abbauprodukte von rund 30 Kilogramm reinem Kokain von der Toilette in Richtung Klärwerk. Straßenwert: rund 4,5 Millionen Euro. Pro Jahr kommt so allein an dieser Stelle die ungeheure Summe von 1,64 Milliarden Euro zusammen.
Hier mehr lesen:
http://www.spiegel.de
*Stollenwörthweiher in Neckarau, beliebter Badesee.
zum selben Thema in den SWR-Nachrichten
Mannheim/Ludwigshafen
Deutlich höherer Kokainkonsum als bisher vermutet?
In Deutschland wird offenbar wesentlich mehr Kokain konsumiert als bisher angenommen. Das ergeben Analysen des Flusswassers von Rhein und Neckar. Forscher errechneten allein für das Einzugsgebiet des Rheins bei Mannheim einen Kokain-Verbrauch von rund 16 Tonnen pro Jahr.
Kokainkonsum (Quelle: dpa)
Forscher des Nürnberger Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) hatten mehrere Flüsse in Deutschland an unterschiedlichen Stellen auf für Kokain typische Abbauprodukte des Körpers hin untersucht. Dabei geht es um das Kokain-Abbauprodukt Benzoylecgonin (BE), das ausschließlich durch den Abbau der Droge im menschlichen Körper entsteht. Das noch lange im Flusswasser nachweisbare BE gelangt durch Kanalisation und Kläranlage in den Fluss und veranlasste die Experten nun zu den überraschenden Hochrechnungen.
Hier mehr lesen:
http://www.swr.de
... es törnt einfach an!
| 09.11.05
|
|
|
| |
Klamauk mit Kult-Charakter
"Quadratschädel": Comedy-Texter legt Mannheim-Buch vor
Endlich einmal eine liebevolle kleine Mannheim-Schmäh-Schrift: "Quadratschädel - ein Leitfaden für Mannheim und den Rest" heißt das ultimativ respektlose, "etwas andere" Buch über Mannheim. Auf 240 rotzfrechen Seiten breitet der Comedy-Autor Thomas Baumann eine Liebeserklärung an seine Geburtsstadt aus, die sich gewaschen hat. Kein Wunder: Der Mann - er erblickte das Licht der Kurpfalz im Heinrich-Lanz-Krankenhaus - textet hauptberuflich für die Kölner Fernseh-Klamaukprogramme "Switch", "Mensch Markus" und "Die dreisten Drei". Ehrensache, dass er bei dieser Vorbelastung dem Mannemer an sich ordentlich einen einschenkt, in dem er sämtlichen Lokalgrößen und -Institutionen zwischen Sänger Xavier Naidoo und Ufo-Fachmann Werner Walter, zwischen Maimarkt und Nationaltheater humorig auf den Zehen herumtrampelt. "Bei seinem Versuch, die Seele der Kurpfälzer zu ergründen, beweist Baumann stets einen besonderen Blick für Skurriles und Kuriositäten", heißt es vornehm im Klappentext. Ein paar Rippenstöße muss Widders Gerry, unser OB, dabei schon wegstecken. Urmutter Joy Fleming wird ebenso abgewatscht wie das Lokalfernsehen und das Nationaltheater. Baumann gibt die Antworten mit Kult-Charakter, die der honorige Mannheimer noch nie hören wollte, geschweige denn, jemals danach zu fragen wagte. So klärt er seine vor Schadenfreude jauchzende Leserschaft zum Beispiel darüber auf, wieso die Straßenbahn Stadtbahn und die S-Bahn nicht Schnellbahn heißt, die RNV nicht der VRN ist und warum der Waldhof nicht mehr in der 1. Liga kickt - Kurpfälzer Grundsatzfragen von ebenso großer Bedeutung wie die Norwegerfete und die Straßennamen zwischen den Quadraten.
Doch Baumann führt den geneigten Mannheim-Freund auch auf die dunkle Seite der Stadt, zu den Campingfreunden am Strandbad, den Lack- und Leder-Fetischisten im Connexion-Keller, nach Ludwigshafen. Aber was kann man mit einem Ort, der neben all dem auch die kleinste Metropole Deutschlands ist und zweitgrößte Einrichtungen wie Hafen und Hauptbahnhof stolz sein eigen nennt, auch anderes anfangen, als ihn heiß und innig zu lieben? Mannheim hat viel mehr zu bieten als die paar lumpigen Quadrate. Zum Beispiel einen Kreis mit zwei Enden. Bis vor ein paar Jahren fuhr da noch die Ögg - aber das ist jetzt etwas ganz anderes.
lang
© Mannheimer Morgen
Weitere informationen:
"Quadratschädel. Ein Leitfaden für Mannheim und den Rest"
Köln, Emons Verlag, 240 Seiten, broschiert, 9,80 Euro, ISBN 3-89705-412-4.
Auf Seite 182 ist ein aktuelles Bild der Strandbadgaststätte (mit unseren Infoblättern und Bildern)
sowie 'die energische Bürgerinitiative zur Rettung des Strandbades' textlich erwähnt.
| 22.10.05
|
|
|
| |
Neues Konzept am Strandbad
NECKARAU: Eichbaum geht auf zahlreiche Vorschläge ein
Die zum Teil hitzige Diskussion über die Zukunft des Strandbades führte dazu, dass der künftige Betreiber der Strandbadgaststätte, die Eichbaum Brauereien AG, ihr ursprüngliches Konzept geändert hat. Genaueres erfuhren die Bezirksbeiräte in der öffentlichen Sitzung zwar nicht, allerdings hatte vor einigen Wochen der Verkaufsdirektor der Eichbaum-Brauereien, Rainer Heilmann, erklärt: "Wir investieren nur im Konsens mit der Bevölkerung."
Das Thema stand auf der Tagesordnung der Bezirksbeirats-Sitzung, wurde aber wieder abgesetzt. Obertbürgermeister Gerhard Widder ließ die Stadtteilpolitiker wissen, dass die Brauerei sich entschlossen habe, ein modifiziertes Betreiberkonzept vorzulegen. Es Berücksichtige weitgehend die von den verschiedenen Initiativen gemachten Einwürfe. Wie berichtet, wandten sich sowohl der Bezirksbeirat als auch die Lokale Agenda 21 Mannheim Neckarau gegen eine mögliche "Event-Gastronomie" und sprachen sich für eine volkstümliche Bewirtschaftung aus.
Was davon im Detail verwirklicht wird, sollen die Bezirksbeiräte in einer Sondersitzung erfahren. Das Konzept sei der Stadt erst nach der Sommerpause vorgelegt worden und müsse erst geprüft werden. Danach beginnen die Verhandlungen mit dem Unternehmen über die Realisierbarkeit. Von der Stadt verlangen die Bezirksbeiräte eine Lösung des Verkehrsproblems zu dem dann bewirtschafteten Strandbad.
jan
© Mannheimer Morgen
| 21. 10. 05
|
|
|
| |
Mannheim:
Gemeinderat spricht Bürgermeister Schmidt das Misstrauen aus
Der Mannheimer Gemeinderat hat am späten gestrigen Abend CDU-Bürgermeister Rolf Schmidt das Misstrauen ausgesprochen. An der Abstimmung beteiligten sich 30 Stadträte, 26 votierten dafür, dem Dezernenten für Sicherheit und Ordnung das Vertrauen zu entziehen. Es gab eine Ablehnung des gemeinsamen Antrages von SPD und Grünen, der außerdem vorsieht, dass ein Weg gefunden werden soll, um Schmidt von seinen Amtsaufgaben zu entbinden. 15 Stadträte nahmen an der Abstimmung nicht teil, drei Stadträte enthielten sich. Oberbürgermeister Gerhard Widder hat Schmidt bis heute Zeit gegeben, um zu erklären, welche Schlüsse er aus dem Votum ziehen will. (stew)
© Mannheimer Morgen
| 05. 10. 2005
|
|
|
| |
Der folgende Antrag wurde ohne Aussprache in die Ausschüsse verwiesen.
Antrag Nr. 215/2005
zur Sitzung des Gemeinderats am 4. 10. 2005
Herrn
Oberbürgermeister
Gerhard Widder
Rathaus, E 5
68159 Mannheim
19. September 2005
Strandbadkonzept
Antrag zur Sitzung des Gemeinderates am 4. Oktober 2005
Der Gemeinderat möge beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert, das bereits beantragte Strandbadkonzept sowie die vorgesehene Instandsetzung der Strandbad-Gaststätte und die sich daraus ergebenden vertraglichen Regelungen mit dem Investor dem Gemeinderat bzw. dem Hauptausschuss noch in diesem Jahr zur Beschlussfassung vorzulegen. Ziel soll es sein, wenn möglich noch im Jahre 2006, spätestens aber im Jahre 2007 ein attraktive Strandbadgaststätte als auch ein abgestimmtes Nutzungskonzept für das Freizeitgelände zu erhalten.
Begründung:
Die Verwaltung wurde bereits im Jahre 1999 durch den Hauptausschuss beauftragt, für den Betrieb der Gaststätte einen Investor zu suchen, der die an dem Gebäude erforderlichen Investitionen vornimmt und einen Ganzjahresbetrieb der Gaststätte ermöglicht. Eine entsprechende Vorlage der Verwaltung (239/2004) wurde aufgrund heftiger Diskussionen in der Öffentlichkeit und im Gemeinderat nicht umgesetzt. Seit dieser Zeit steht das Gebäude leer. Allein dem Engagement aktiver Bürgerinnen und Bürger ist es derzeit zu verdanken, dass das Gebäude nicht weiterhin zerstört wird. Wir verweisen auf den Antrag Nr. 208/2004 der SPD-Gemeinderatsfraktion vom 27. Oktober 2004, der eine Gesamtkonzeption/Leitbild einfordert und auch die Einrichtung einer dezernatsübergreifenden Projektsteuerung.
SPD-Gemeinderatsfraktion
Dr. Frank Mentrup
Vorsitzender
Karin Steffan
Stadträtin
| 4. 10. 2005
|
|
|
| |

Einladung zum Diskussionsforum
Freitag 30. September 2005
Bürgerinnen und Bürger diskutieren mit den Fraktionsvorsitzenden (sind eingeladen).
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.
Ort: Gewerkschaftshaus Mannheim, Otto-Brenner-Saal.
Eine Veranstaltung von: ver.di Bezirk Mannheim, Tel. 0621-15 03 15-100
Mehr Informationen: www.mannheim.verdi.de
| Sept. 2005
|
|
|
| |
Zur Gemeinderatssitzung am Dienstag, 4. Oktober, 16.30 Uhr, Stadthaus, Thema: BM Schmidt/Froschkönig-Affäre
Öffentlichkeit bleibt draußen
Debatte über Web-Affäre
Die mit Spannung erwartete Aussprache im Gemeinderat zur "Froschkönig"-Affäre wird hinter verschlossenen Türen stattfinden. Dies beschloss gestern Nachmittag der Ältestenrat. Die Stadträte sollen ausloten, ob eine Zusammenarbeit mit Bürgermeister Rolf Schmidt noch möglich ist. Der Dezernent hatte wie auch Stadtrat Dr. Sven-Joachim Otto den CDU-Landtagsabgeordneten Klaus Dieter Reichardt im Internet anonym und unter Decknamen als "Intriganten" und "Strippenzieher" bezeichnet. Oberbürgermeister Gerhard Widder will die Diskussion im Gemeinderat unter Ausschluss der Öffentlichkeit führen, um die Persönlichkeit des Bürgermeisters zu schützen. "Dies ist in Personalangelegenheiten immer so", sagte Widder nach der Sitzung des Ältestenrates.
"Die Web-Affäre hat die Menschen so sehr bewegt, da muss man ihnen auch die Möglichkeit bieten, sich selbst ein Bild zu machen", kritisiert Grünen-Stadtrat Wolfgang Raufelder den Beschluss. Immerhin soll aber über den Antrag seiner Partei abgestimmt werden, dem Bürgermeister das Misstrauen auszusprechen. SPD-Fraktionschef Dr. Frank Mentrup hält es hingegen für richtig, dass der Gemeinderat ohne öffentlichen Druck debattieren kann. "Wir wollen ja ganz offen miteinander reden."
Der CDU-Kreisvorstand hat seine für gestern Abend angesetzte Sitzung kurzfristig verschoben. Grund: Der Kreisvorsitzende und Wissenschaftsminister Peter Frankenberg hatte einen Termin in Stuttgart zum Ausgang der Bundestagswahl. Der Kreisvorstand soll nun Mitte Oktober zusammenkommen, um den Sonderparteitag zur "Web"-Affäre vorzubereiten. Wie es heißt, liegen Anträge vor, in denen Bürgermeister Schmidt und Stadtrat Otto zum Rücktritt aufgefordert werden. stew
© Mannheimer Morgen - 21.09.2005
| 21. 09. 2005
|
|
|
| |
Fortsetzung folgt.
Anmerkung der Internetredaktion:
Wer einen Leserbrief geschrieben hat, der nicht veröffentlicht worden ist: bitte an die Internetredaktion schicken, wir machen ihre Meinung öffentlich. Wer Presseartikel zu unserem Anliegen gesammelt hat, bitte uns zur Verfügung stellen, wir möchten sie hier im Pressearchiv darstellen. Auf Wunsch werden sie auch wieder zurückgeschickt. Fotos aus besseren Zeiten des Strandbades können wir auch gebrauchen.
An: SOS@strandbad-mannheim.de
oder: Lutz Walzel, Hans-Sachs-Ring 123, 68199 Mannheim, Tel.: 0621 855 902
|
|
|
|